THE FUTURE OF EVERYTHING

Including, But Not Restricted To Yours

Jul 23
THE FUTURE OF LOGOTYPE
Bunt, lang, spratzelnd, unkontrolliert ausbrechend, verspielt in siebzehn Richtungen zielend.
So könnte sie aussehen. Die Zukunft.
Oder anders? THE FUTURE OF LOGOTYPE
Bunt, lang, spratzelnd, unkontrolliert ausbrechend, verspielt in siebzehn Richtungen zielend.
So könnte sie aussehen. Die Zukunft.
Oder anders?

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Jul 19

Und wie schreibt man das?

THE FUTURE OF NAMING - Teil 2
THE FUTURE OF EVERYTHING
Wir schreiben das alles groß. Weil es so schön selbstbewusst rausrotzt. Schon eine Aussage in sich, laut ist. Die überhebliche Größe des Namens aufnimmt und eventuelle Zweifel am Namen und allem dahinter vorstellbaren durch schiere Präsenz niederdrückt.
Weil wir schließlich groß sind, groß werden und groß bleiben. Großes Selbstbewusstsein passt nicht in kleine Buchstaben. Und wenn man doch mal verzagt, kann man sich zumindest an der Größe der Lettern wieder aufrichten.
Also alles groß. Oder?

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Jul 17

Wie schreibt man das?

THE FUTURE OF NAMING
the future of everything
Wir schreiben das alles klein. Das hat so was Modernes. Sehr netzsprachig und 2.0. Sieht schön gleichförmig aus. Betont aus der Gleichförmigkeit dann auch, dass alle möglichen möglichen Zukünfte für und mit uns möglich sind.
Außerdem ist das auch prima für Faule tippbar. Für Menschen, die ihre Shift-Taste nicht finden (wollen) oder nach jahrelangem Umgang mit schnell drehenden Kommunikationskanälen sowieso jedes Wissen über Groß- und Kleinschreibung verloren haben.
Also alles klein, oder?

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Jul 10

Das ist doch alles Krepp

THE FUTURE OF FITTINGS
Endlich was gefunden. Und doch noch nichts erreicht. Als stolze neue Bürobesitzer bleibt uns vorerst nur eins. Warten.
Über ein Jahr hatten wir Zeit. Wir wussten nur leider nicht, wann sie kommt. So haben wir jetzt ein Büro. Und können es nicht nutzen.
Wir haben geputzt. Vorab schon mal. Kleines Geschirr angeschafft. Und die Klobürste getauscht.
Doch der zukünftige Internetanschluss lässt noch auf sich warten. Die zukünftigen Tische werden erst noch zurechtgeschnitten. Die zukünftigen Stühle sind noch nicht mal fertig ausgesucht. Um die zukünftige Kaffeemaschine anzuschließen, müsste ein künftig kommender Klempner den Hauptwasserhahn abdrehen, bevor wir ihn abreißen. Für die Planung der zukünftigen Sitzecke bräuchten wir zunächst mal einen Eindruck, wie sich das Büro denn so mit den zukünftigen Tischen macht. Und für den zukünftigen Beamer fehlt uns gerade noch das Geld.
Großartige Aussichten. Doch zunächst, ist das alles nur Krepp.

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ALLES KREPP ALLES KREPP

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